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Fotos: G.Borchert, H.Wesker
H.J.Psotta_Rosa Paraphrasen

Ausstellung in der Galerie Geyso20 vom 11.
August bis 6. Oktober 2017

Mit Helmut Julius Psotta zeigt die Galerie
Geyso20 einen Außenseiter, der trotz seiner
internationalen künstlerischen Aktivitäten in
Deutschland weitgehend unbekannt
geblieben ist. Es freut uns sehr, dass es uns
gelungen ist, den umfangreichen Werkzyklus
der Todesbilder, u.a. die Rosa Paraphrasen
nach Braunschweig zu holen.

Ein faszinierendes und gleichermaßen
verstörendes Werk. Immer wieder taucht das
Kinderfoto seiner Mutter Rosa auf, ein
Schwarz-Weiß-Foto eines ernst in die
Kamera blickenden sechsjährigen Mädchens,
vervielfältigt, überzeichnet, geschnitten,
übermalt, geklebt und mit Brandwunden
versehen. Kindliche Unschuld wird mit
sexuell aufgeladener Symbolik konfrontiert,
die Anziehung und Abstoßung evoziert. Zur
Ausstellung erscheint ein Katalog.

Gern möchten wir auf zwei zusätzliche
Veranstaltungen aufmerksam machen: In
Kooperation mit dem Allgemeinen
Konsumverein zeigt Arndt Beck, Fotograf und
Nachlassverwalter des 2012 verstorbenen
Künstlers, vom 24. bis 27. August 2017 unter
dem Titel „Grün ist der Tod“ eine
künstlerische Intervention zu Leben und
Werk Psottas.

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